Die Aachener Abgasclique

Die Abgasclique - Gisela Schmalz 2015

 

Mehr zur Verbindung zwischen der Volkswagen AG und der RWTH Aachen hier.

 


Clique Economy

– The power of networks: Goldman Sachs, the Church, Google, the Mafia…

Cliquishness is a challenging art. It can make people happy, rich and powerful. At the same time it is a tricky business that requires knowledge, manipulatory and strategic skills plus quite a bit of practice. Men well-equipped with cliquish aptitude formed the Catholic Church, the Sicilian Mafia organization Cosa Nostra, the investment bank Goldman Sachs Group Inc. and the tech giant Google Inc. into centers of influence and wealth. This book shows how cleverly the representatives of these four of the most powerful organizations in the world apply cliquishness to reach highly ambitious political and financial goals.

Clique Economy explores an omnipresent, but so far insufficiently valued topic. It delineates the causes, reasons and dynamics of this phenomenon, which occurs among human beings as well as in the animal world. Only those who fully understand the motives and intentions of cliques are able to value or evaluate the sophistication of utilizing the technique of cliquishness.

Gisela Schmalz Cliquenwirtschaft
Clique Economy will introduce the single instruments of successful cliquishness, not without casting a careful and critical eye on the results. It recommends those tools to everyone who was previously only timidly or not at all cliquishly active.
Especially those who reject power cliques, crony capitalism and the like should be stimulated to use cliquishness in a constructive way. This social tool can be applied with negative or positive outcomes. Readers are invited to become familiar with cliquishness and to apply it – for a good cause. They also can use their new knowledge to lay bare existing forms of destructive cliques.

Download Exposé: Clique Economy – Exposé Excerpt – by G. Schmalz


Vernetzte ältere Männer in Griechenland und in der Schweiz

Joseph Blatter wikicommons

I Wie FIFA-Funktionär Joseph Blatter seinen Altherren- und Fussballerclub führt und zu Reichtum führt, ist paradebeispielhaft für die Kunst der Cliquenwirtschaft. Seit Jahren paktiert der 1936 geborene Schweizer Blatter, „Alter Herr“ der Studentenverbindung Helvetia, mit ausgewählten Getreuen. Wichtigstes Ziel: sich und die seinen mit Macht und Geld zu versorgen. Warum sah die Welt das lange nicht, oder sah es und sah wieder weg? Warum schwiegen internationale Mitwisser? Aus Angst – aber wovor? Oder schwiegen, informierte randlagige Funktionäre vielmehr aus Respekt vor der mächtigen FIFA-Kernclique, der sie womöglich selbst gern angehört hätten und der einige von ihnen viel zu verdanken haben?

II Die Ursachen der Griechenlandkrise liegen vor der Euroeinführung im Land. In einem geldbefeuerten Cliquenspiel verzahnt waren damals Politiker und Banker. Unter ihnen war der Finanzwissenschaftler Petros Christodoulou. Er arbeitete einst für die US-Investementbanken Goldman Sachs und J.P. Morgan. Von 1998 bis 2010, also in der Phase der EURO-Umstellung Griechenlands, war Christodoulou bei der privaten National Bank of Greece (NBC) angestellt. Um das Jahr 2010 leitete er unter Giorgos Papandreou die staatliche griechische Schuldenagentur.

Zur Rolle des international vernetzten Bankers Petros Christodoulou in der Griechenlandkrise und zur FIFA unter Sepp Blatter mehr im Buch CLIQUENWIRTSCHAFT.

24/03/2010 .ATHENS, GREECE ,PETROS HRISTODOULOU

24/03/2010 .ATHENS, GREECE ,PETROS HRISTODOULOU


Cliquenwirtschaft im Café Einstein in Berlin

Am 26. November 2014 lud Gerald Uhlig, zusammen mit dem Kösel Verlag, ins Berliner –Café EINSTEIN unter den Linden– zur Buchvorstellung.

Gisela Schmalz Einstein -261114

G. Schmalz 2-cw-einstein-261114

Vor interessiertem Publikum las Gisela Schmalz aus ihrem neuen Buch „Cliquenwirtschaft – Die Macht der Netzwerke: Goldman Sachs, Kirche, Google, Mafia & Co.“ Anschließend befragte Gerald Uhlig die Autorin nach ihrer Sicht auf wirtschaftliche Machtstrukturen in Deutschland und in den USA. Er fragte Gisela Schmalz nach dem Talent der Jugend zur Cliquenwirtschaft sowie zu ihren persönlichen Erfahrungen mit Cliquen, insbesondere mit reichen und mächtigen Seilschaften. Der Künstler, Autor und Kaffeehauseigentümer Uhlig lobte die moralisch nicht wertende Haltung von Gisela Schmalz, die Schärfe ihrer Beobachtungen und die klare Schreibweise in ihrem BuchCliquenwirtschaft„.


Die Macht der Clique – WDR-Interview mit Gisela Schmalz

Cliquenwirtschaft kommt in allen Ländern, Branchen und Einkommensklassen vor. Wer an der Macht ist, weiß oft auch, die richtigen Strippen zu ziehen. Gisela Schmalz hat hinter den Kulissen der Macht geforscht. Über ihr neues Buch „Cliquenwirtschaft“ spricht sie in der Sendung „Neugier genügt“ bei WDR 5 mit Jürgen Wiebicke.

Großorganisationen wie die Mafia und die Bank Goldman Sachs (die etwa zeitgleich entstanden sind), die katholische Kirche und Google organisierten ihre Weltexpansionspläne generalstabsmäßig, in dem sie Freundschaften und Bekanntschaften zu bestimmten Zwecken strategisch ausnutzten.

Teaser_Cliquenwirtschaft

Die Wirtschaftswissenschaftlern Gisela Schmalz meint, dass die von ihr behandelten Weltorganisationen bewusst auf Cliquen für die Durchsetzung ihrer Weltmachtansprüche setzten anstatt auf Netzwerke. Obwohl Geheimhaltung für den Erfolg der Cliquenwirtschaft in der Vergangenheit ein wesentlicher Erfolgsfaktor war könnte das in der Zukunft ein Problem für Unternehmen wie z.B. Google werden. Auch wenn Google auf Transparenz setze bleibt Gisela Schmalz skeptisch: „Transparenz wäre bei einer weiter fortgeschrittenen Digitalisierung aber möglicherweise der neue Deckmantel für Macht.“ (Text: Gundi Große, WDR 5)

Literaturhinweis: Cliquenwirtschaft – Die Macht der Netzwerke: Goldman Sachs, Kirche, Google, Mafia & Co. von Gisela Schmalz, München, Oktober 2014.

 


Clique in den Genen

Ist die Cliquenbildung in den Genen anlegt? Gibt es ein Cliquen-Gen? Ja, sagen die Primatenforscher, die das Verhalten der engsten Verwandten des Menschen, höherer Säugetiere wie Affen, studieren. Affen sind ähnlich gesellig wie Menschen. Sie halten stets engen Kontakt zu ihren Artgenossen und passen aufeinander auf. Sie lieben es, einander nah auf den Pelz rücken und sich gegenseitig zu lausen.

Paviane beim Lausen

Das Lausen hat eine soziale Funktion. Über die Lauserei bilden sich Cliquen unter den Primaten heraus. Die Zahl der Cliquenmitglieder, die ein Affe nachvollziehen kann, sei durch die Größe seines Neokortex´ limitiert. Diese Beschränkung, die auch für Menschen gilt, wies der britische Anthropoloe und Psychologe Robin Dunbar von der Universität Oxford 1992 nach. Dabei stieß er auf die Dunbar-Zahl 150.

„Affen knüpfen verschiedene Beziehungen, auch sie betreiben Networking. Das Problem ist nur, dass wir sie nicht fragen können: Ist das dein Freund,“ erklärte 2013 der Forscher am Leipziger Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie Roman Wittig im Interview.

Howling-Monkeys

Fällt ein Cliquenprimat beispielsweise durch Tod weg, so kompensieren die übrig Gebliebenen sogleich diesen Verlust. Ein Affe, der seine Partnerin verloren hat, sucht sich eine neue, die er lausen kann. So laust er sich gleichzeitig in eine neue Clique hinein und ist nicht mehr allein. Primaten nehmen den Wegfall ihrer Freunde nicht einfach hin. Das beweist, wie dringend sie eine Clique um sich herum benötigen.

Auch Menschen bilden Cliquen. Dabei gehen sie oft mehr intuitiv als strategisch vor. Beobachtbar ist, dass Menschen nicht allein für private, sondern gerade auch für professsionelle Zwecke Freundschaften mehr als Netzwerke benötigen und einsetzen. Darüber schreibt Gisela Schmalz in ihrem neuen Buch „Cliquenwirtschaft„. Die „Macht der Freundschaft“ behandelt sie in ihrem Artikel für Carta.info.

 

 


Affencliquen

chimpanzees

Warm monkeys

orang utans