Vernetzte ältere Männer in Griechenland und in der Schweiz

Joseph Blatter wikicommons

I Wie FIFA-Funktionär Joseph Blatter seinen Altherren- und Fussballerclub führt und zu Reichtum führt, ist paradebeispielhaft für die Kunst der Cliquenwirtschaft. Seit Jahren paktiert der 1936 geborene Schweizer Blatter, „Alter Herr“ der Studentenverbindung Helvetia, mit ausgewählten Getreuen. Wichtigstes Ziel: sich und die seinen mit Macht und Geld zu versorgen. Warum sah die Welt das lange nicht, oder sah es und sah wieder weg? Warum schwiegen internationale Mitwisser? Aus Angst – aber wovor? Oder schwiegen, informierte randlagige Funktionäre vielmehr aus Respekt vor der mächtigen FIFA-Kernclique, der sie womöglich selbst gern angehört hätten und der einige von ihnen viel zu verdanken haben?

II Die Ursachen der Griechenlandkrise liegen vor der Euroeinführung im Land. In einem geldbefeuerten Cliquenspiel verzahnt waren damals Politiker und Banker. Unter ihnen war der Finanzwissenschaftler Petros Christodoulou. Er arbeitete einst für die US-Investementbanken Goldman Sachs und J.P. Morgan. Von 1998 bis 2010, also in der Phase der EURO-Umstellung Griechenlands, war Christodoulou bei der privaten National Bank of Greece (NBC) angestellt. Um das Jahr 2010 leitete er unter Giorgos Papandreou die staatliche griechische Schuldenagentur.

Zur Rolle des international vernetzten Bankers Petros Christodoulou in der Griechenlandkrise und zur FIFA unter Sepp Blatter mehr im Buch CLIQUENWIRTSCHAFT.

24/03/2010 .ATHENS, GREECE ,PETROS HRISTODOULOU

24/03/2010 .ATHENS, GREECE ,PETROS HRISTODOULOU

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